Mein Bericht zum Homeschooling

– Ich habe gemerkt, wie viel mir der Unterricht bedeutet!

In den bisherigen Monaten habe ich die Schule sehr vermisst. Ich weiß es, ist unvorstellbar, dass eine Schülerin die Schule vermissen kann, aber in den letzten Monaten habe ich erst gemerkt, wie viel mir der Unterricht tatsächlich bedeutet.

Wie man hieraus vielleicht schon ableiten kann, bin ich kein großer Fan von Homeschooling. Es gibt zwar auch gute Seiten daran, dass man sich seine Arbeit selbst einteilen kann, was sich bei mir allerdings auch als Nachteil entpuppt und ich glaube da bin ich nicht die Einzige. Es ist ziemlich schwer sich die Themen der einzelnen Fächer allein zu erarbeiten (und das sage ich als Neuntklässlerin).

Meiner Meinung nach, war die Aufgabenmenge in Ordnung. Bei manchen Lehrern gibt es eben mehr Aufgaben, bei manchen weniger. Am Anfang fand ich die Aufgaben noch deutlich mehr und auch teilweise zu viel. Im laufe der Zeit wird sich dies aber auch noch einpendeln, schließlich ist die Situation in der wir uns befinden speziell und wir müssen erst noch lernen, damit umzugehen.

Im Endeffekt freue ich mich wieder auf die Schule, auch wenn dies heißt, dass man wieder den Wecker stellen und früh aufstehen muss.
Ich kann euch nur allen ans Herz legen, dass ihr euch nicht hängen lassen solltet. Ich weiß das kriegt ihr bestimmt oft zu hören, aber geht raus, macht Sport oder was euch sonst noch einfällt. Lasst euch nicht von den Aufgaben runter ziehen, setzt euch Ziele oder denkt an etwas, worauf ihr euch freuen könnt. Ich versichere euch, dass Ihr so die Aufgaben mit mehr „Spaß“ angehen könnt und sie vor allem schneller fertig macht, aber dabei solltet ihr natürlich nicht schludern:).

Autorin: Mia, Klasse 9